Architekturpreis in Dresden verliehen

Hohe Energieeffizienz, verbunden mit architektonischer Qualität, dass sind die Kriterien nach denen Neubauten heute bewertet werden. Als Anreiz wird in Dresden ein Wettbewerb um den Architekturpreis „Passivhaus“ gestartet.

Staatssekretär Jan Mücke, überreichte die vom BMVBS gestifteten Sonderpreise. In seiner Rede wies er daraufhin; „Passivhäuser weisen einen der möglichen Wege zum ‚Nahe-Null-Energiehaus‘, das ab 2021 europäischer Standard für alle Neubauten sein wird. Der Wettbewerb trägt dazu bei, das Konzept Passivhaus noch populärer zu machen. Die prämierten Projekte zeigen, dass hochenergieeffiziente Gebäude durchaus schön und attraktiv aussehen können.“ Sechzig der weltweit besten Architekten, nahmen mit ihren Projekten an dem Wettbewerb teil. Der erste Preis, dotiert mit 3000€ Preisgeld, ging an das Schweizer Architektenbüro „Halle 58 Architekten GmbH“ für ein Mehrfamilienhaus. Die 2 zweiten Preise gingen an die Österreicher Firma „ Cukrowicz Nachbauer Architekten ZT GmbH“, für ein Gemeindezentrum und an ein Einfamilienhaus des Architektenbüros „Key Architekts“ aus Japan. Über den dritten Preis konnten sich die Hamburger Architekten von „Schweger Asscociated Architects“ freuen. Der Sonderpreis des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wurde für den Neubau einer Schule in Frankfurt verliehen. Auch wenn die Preisgelder vergleichsweise bescheiden waren, der Bau von Passivhäusern wird mittlerweile in Deutschland im Rahmen des KfW-Programms gefördert und gefordert, so dass Weiterentwicklung auf diesem Gebiet in jedem Fall lohnend ist. Im Vergleich mit konventionell gebauten Häusern verbrauchen Passivhäuser bis zu 90% weniger Strom. Und das kommt letztlich allen Menschen zugute.

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