Gesunkene Mieten in München – Vermieter erwägen Klage

Was für die Mieter positiv ist, ist für die Münchner Vermieter ein Grund zur Sorge. Nach aktuellen Statistiken, sind die Mieten im vergangenen Jahr auch in München gesunken. Für die Vermieter ist dies in der teuersten Stadt Deutschlands nicht nur eine Geld-, sondern auch eine Prestigefrage und viele von ihnen sind der Meinung, dass der von der Stadt veröffentlichte Mietspiegel so nicht korrekt sein kann. Laut Mietspiegel kostete der Quadratmeter im Jahr 2009 9,89 Euro und sank im Jahr 2010 auf 9,79 Euro. Zwar ist der Unterschied nur minimal, aber die Mieterhöhungen sind an den Mietspiegel geknüpft, so dass keine Mieterhöhungen vorgenommen werden dürfen, wenn dieser sinkende Werte angibt. Außerdem bemängeln die betroffenen Immobilienfirmen, dass der Mietspiegel nicht mit den Angaben von ImmobilienScout24 übereinstimmt. Die Plattform konstatiert seit Jahren eine gleichbleibende Steigerung der Mieten und gibt als Durchschnittswert für Neuvermietungen 12,64 Euro pro Quadratmeter an. Um doch noch eine mögliche Mieterhöhung durchführen zu können, planen jetzt mehrere Vermieter gegen die Darstellung im Mietspiegel zu klagen. Aktuell wird dieser derzeit vorbereitend von einem Gutachter geprüft.

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