Wohnimmobilien werden immer teurer

Noch immer steht der Traum von den eigenen vier Wänden, bei den Menschen in Deutschland an erster Stelle. Fast 50 Prozent aller Befragten gaben bei einer großangelegten Umfrage des Instituts Infratest an, dass Wohneigentum zu besitzen ihr Hauptziel für die kommenden Jahre ist. Damit rangiert der Wunsch nach einem Eigenheim vor allen anderen Anliegen. 71 Prozent der Befragten waren außerdem davon überzeugt, dass sich 2013 ihre finanzielle Situation bessern wird und sie so ihrem Ziel näher kommen. Diese positive Grundstimmung spiegelt sich auch bereits auf dem Immobilienmarkt wieder. Eine im Februar von der Deutschen Bundesbank vorgenommene Untersuchung zeigte eine deutliche Steigerung der Kosten für Wohnimmobilien, vorrangig in Großstädten – eine direkte Folge der höheren Nachfrage. Um circa 5,25 Prozent stiegen die Preise seit 2012. Für die Statistik wurde die Preisentwicklung in 125 Städten verglichen. Besonders auffallend ist der Anstieg der Kosten in den Randgebieten. So muss beispielsweise heute, für den Bau von Mehrfamilienhäusern rund um Berlin, 34 Prozent mehr bezahlt werden, als noch 2004. In einigen Städten ist die Nachfrage an Grundstücken schon größer, als das Angebot. Wer für die nahe Zukunft plant, ein Eigenheim zu bauen, oder zu erwerben, sollte deshalb nicht mehr lange zögern. Kredite und Finanzpläne können bei allen Banken und auf Vergleichsportalen im Internet erstellt und geprüft werden. Da nicht nur die Kaufpreise, sondern auch die Mieten steigen, kann sich der Kauf einer Wohnimmobilie auch für Geringverdiener lohnen.

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