Neue Technik um Wasserschäden in Gebäuden zu entdecken

In Deutschland treten pro Jahr rund eine Million Wasserschäden auf. Vor allem in Herbst und Winter richtet austretendes Wasser große Schäden an, da es in dieser Zeit schlechter trocknet und oft unbemerkt Schimmel entsteht. Die Gesellschaft für technische Überwachung mbh (GTÜ) empfiehlt, mögliche Ursachen für Schäden durch eindringendes Wasser frühzeitig durch eine Durchleuchtung der Gebäude zu ermitteln. „Sachschäden und Schimmelbildung nach einem Wassereintritt beeinflussen den Wert einer Immobilie massiv“, mahnt der GTÜ-Gutachter, Dr. P.J. Wagner. „Oftmals handelt es sich um mehrere Ursachen, die sich in der Schadensintensität beeinflussen. Um weiterem Ärger zu entgehen, müssen alle Ursachen erkannt und gleichermaßen bekämpft werden.“ Es kommt häufig vor, dass kleinere Risse und Löcher in den Wänden oder im Boden nicht leicht zu finden sind. Deshalb ist es ein großer Fortschritt, dass Gebäude jetzt ohne dabei Schaden zu nehmen mit einer neuen Impuls Neutron-Technik „gescannt“ werden können. Mit Hilfe von Radarsensorik können Gebäude und Baustoffe problemlos auf verborgene Gefahrenherde hin, untersucht werden. Mit einem solchen Gutachten lassen sich Ursachen für mögliche Wasserschäden bereits im Vorfeld erkennen und eliminieren. Vorrangig Besitzer von älteren Gebäuden sollten den Jahreszeitwechsel zum Anlass nehmen, für sein Haus ein Gutachten erstellen zu lassen, um Folgeschäden baulicher Mängel zu verhindern.

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