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KfW-Förderung für Immobilienkredite – So nutzt du die staatlichen Zuschüsse richtig

Als ich meine erste Immobilie finanziert habe, habe ich die KfW-Förderprogramme ehrlich gesagt völlig unterschätzt. Ich dachte: „Ach, das ist doch nur ein kleiner Zuschuss, macht den Kohl nicht fett.“ Heute weiß ich: Wer die KfW clever einsetzt, kann tausende Euro sparen und gleichzeitig seine Immobilie nachhaltiger und wertvoller machen.


Was ist die KfW überhaupt?

Die KfW ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau, also eine staatliche Förderbank. Sie vergibt keine Kredite direkt, sondern arbeitet mit deiner Hausbank zusammen. Der Vorteil: Du bekommst günstige Zinsen, Tilgungszuschüsse oder direkte Zuschüsse, wenn deine Immobilie bestimmte Kriterien erfüllt.


Welche Programme gibt es 2025?

Die KfW passt ihre Förderungen regelmäßig an, vor allem wenn es um Energieeffizienz geht. 2025 sind besonders interessant:

  • KfW 261 – Wohngebäude Kredit: Förderkredit für Neubauten oder Sanierungen mit hohen energetischen Standards (Effizienzhaus).
  • KfW 124 – Wohneigentumsprogramm: Bis zu 100.000 € Kredit für den Kauf oder Bau von selbstgenutztem Wohneigentum.
  • KfW 159 – Altersgerecht Umbauen: Förderungen für barrierefreie Umbauten, oft mit Zuschüssen.
  • Direkte Zuschüsse für energetische Einzelmaßnahmen: z. B. Wärmedämmung, Heizungstausch, Fenster.

Ich habe Bekannte, die allein durch das Effizienzhaus-Programm bis zu 25 % Tilgungszuschuss bekommen haben – das sind zehntausende Euro.


Wie funktioniert die Beantragung?

Wichtig: Den Antrag musst du stellen, bevor du mit der Maßnahme beginnst. Das war bei mir fast ein Stolperstein – ich wollte schon Handwerker beauftragen, bevor der Antrag durch war. Zum Glück hat mich mein Bankberater noch gebremst.

Der Ablauf:

  1. Beratung bei Bank oder Energieberater
  2. Antragstellung über die Bank bei der KfW
  3. Zusage abwarten
  4. Erst danach starten

Gerade bei energetischen Sanierungen brauchst du fast immer einen zugelassenen Energieberater, der die Maßnahmen bestätigt.


Mein persönlicher Tipp

Ich habe die KfW-Förderung damals für den Umbau auf eine neue Heizung genutzt. Der Tilgungszuschuss von 15 % hat mir fast 8.000 € gespart.
Mein Fehler: Ich habe nicht gleich auch die Fenster mit saniert, sonst hätte ich in ein höheres Effizienzhaus-Programm gepasst und noch mehr Förderung bekommen.

Also: Immer das Gesamtpaket prüfen, bevor man sich für einzelne Maßnahmen entscheidet.


Worauf du achten solltest

  • KfW-Programme ändern sich ständig – also immer die aktuellen Bedingungen checken
  • Kombi mit regionalen Förderungen (z. B. Bundesländer, Kommunen) ist oft möglich
  • Zuschüsse sind nicht steuerpflichtig – sie gehen direkt in deine Finanzierung

Wer beim Immobilienkredit die KfW außen vor lässt, lässt bares Geld liegen. Es lohnt sich, schon vor der Finanzierungsanfrage zu schauen, welche Programme passen.
Ich plane im nächsten Artikel einmal einen konkreten Leitfaden „Schritt für Schritt zur KfW-Förderung 2025“, damit du genau weißt, wie du an die Zuschüsse kommst – von den Unterlagen bis zur Auszahlung.

Dr. Klein Baufinanzierung im Test – meine Erfahrungen und was du unbedingt wissen solltest

Als ich mich vor ein paar Jahren wieder mal mit dem Thema Immobilienfinanzierung beschäftigen musste, stand ich vor der typischen Frage: „Gehe ich direkt zu einer Bank – oder doch über einen Vermittler?“ Nach meiner guten Erfahrung mit Interhyp wollte ich auch Dr. Klein ausprobieren. Und ich muss sagen: Es war anders, teilweise sogar persönlicher, aber nicht immer perfekt. Hier erzähle ich dir meine ehrlichen Eindrücke, damit du entscheiden kannst, ob Dr. Klein für dich der richtige Weg ist.

Wer ist Dr. Klein überhaupt?

Dr. Klein ist einer der größten Finanzierungsvermittler in Deutschland, ähnlich wie Interhyp, aber mit einem kleinen Unterschied: Sie setzen stärker auf lokale Beraterbüros. Das heißt, du kannst dir wirklich jemanden in deiner Nähe suchen, mit dem du dich vor Ort zusammensetzt – und das hat bei mir einen großen Unterschied gemacht.
Online funktioniert es auch, aber ich hab mich bewusst für ein Gespräch im Büro entschieden, weil ich es mag, den Menschen in die Augen zu schauen, die meine Finanzierung begleiten.

Mein Ablauf bei Dr. Klein

  1. Kontaktaufnahme: Ich habe online meine Daten eingegeben und dann ziemlich schnell einen Rückruf bekommen.
  2. Beratungsgespräch vor Ort: Ich bin ins Büro gefahren – und da hat’s Klick gemacht. Der Berater hat mir meine Finanzierung so erklärt, dass ich wirklich alles verstanden habe.
  3. Angebotsvergleich: Am Ende hatte ich knapp 15 konkrete Angebote auf dem Tisch. Nicht ganz so viele wie bei Interhyp, aber dafür intensiver durchgesprochen.
  4. Abschluss: Ich habe mich dann für ein Angebot einer großen deutschen Bank entschieden, aber den Weg dorthin hat Dr. Klein komplett moderiert.

Die Vorteile, die ich erlebt habe

  • Persönlichkeit: Für mich war das persönliche Gespräch der größte Pluspunkt. Ich hatte das Gefühl, mein Berater versteht nicht nur Zahlen, sondern auch meine Lebenssituation.
  • Übersichtlichkeit: Statt mich mit zig Angeboten allein zu lassen, hat er mir Vor- und Nachteile genau erklärt.
  • Begleitung: Auch nach der Unterschrift konnte ich bei Fragen jederzeit anrufen – und bekam tatsächlich Antworten.

Die kleinen Schwächen

Nichts ist perfekt – und das gilt auch hier.

  • Weniger digitale Schnelligkeit: Bei Interhyp hatte ich die Angebote innerhalb von zwei Tagen, bei Dr. Klein hat’s fast eine Woche gedauert.
  • Beraterabhängigkeit: Mein erster Kontakt war top – aber ich habe auch gelesen, dass nicht jeder Berater auf diesem Niveau ist.

Für wen ist Dr. Klein die richtige Wahl?

Meiner Erfahrung nach vor allem für Menschen, die sich mit einer reinen Online-Abwicklung nicht ganz wohl fühlen. Wenn du jemand bist, der es schätzt, mit einem Berater in deiner Stadt einen Kaffee zu trinken und alles in Ruhe durchzusprechen, dann ist Dr. Klein eine sehr gute Wahl.

Ich bereue die Entscheidung nicht, über Dr. Klein gegangen zu sein. Klar, es war nicht ganz so fix wie bei Interhyp, aber dafür persönlicher und individueller. Am Ende habe ich ein solides Angebot bekommen, das zu meiner Situation passte – und das ist für mich wichtiger als die reine Jagd nach dem letzten Nachkommastellen-Prozentpunkt beim Zins.
Wenn ich’s vergleiche, würde ich sagen: Interhyp = schnell & digital, Dr. Klein = persönlich & individuell. Und manchmal ist genau das der Unterschied, der dir ein gutes Gefühl bei einer so großen Entscheidung gibt.


Alex
(Der Typ, der inzwischen weiß, dass Immobilienfinanzierung nicht nur eine Zahlensache ist, sondern auch Bauchgefühl braucht.)


Forward-Darlehen 2025 – Wie du dir heute schon günstige Zinsen für morgen sicherst

Als ich vor ein paar Jahren angefangen habe, mich intensiver mit Baufinanzierung zu beschäftigen, bin ich zum ersten Mal über den Begriff Forward-Darlehen gestolpert. Ehrlich gesagt, ich habe das anfangs für irgendein neumodisches Bankprodukt gehalten, das keiner wirklich braucht. Heute weiß ich: Es kann einer der cleversten Schachzüge sein, wenn man bereits einen Immobilienkredit hat und die Zinsen in Zukunft steigen könnten.


Was ist ein Forward-Darlehen?

Ein Forward-Darlehen ist im Grunde eine Anschlussfinanzierung in der Zukunft, die du dir schon heute sichern kannst. Hast du also einen laufenden Kredit, dessen Zinsbindung in ein paar Jahren endet, kannst du dir schon jetzt einen festen Zinssatz für die Zeit danach reservieren.
Der Clou: Selbst wenn die Zinsen in 2 oder 3 Jahren stark steigen, zahlst du trotzdem nur den Zinssatz, den du heute vertraglich fixiert hast. Das gibt Sicherheit – und in unsicheren Zeiten ist das Gold wert.


Warum das 2025 so interessant ist

Wir alle haben die Achterbahnfahrt der Zinsen in den letzten Jahren miterlebt. Von Rekordtiefs bis hin zu plötzlichen Sprüngen nach oben. Niemand kann seriös vorhersagen, ob die Zinsen 2026 wieder sinken oder noch höher klettern.
Mit einem Forward-Darlehen kannst du dir einfach ein Stück Planungssicherheit zurückholen. Gerade, wenn die Restschuld noch hoch ist, macht das richtig Sinn.


So funktioniert es in der Praxis

Nehmen wir an, dein aktueller Kredit läuft bis Ende 2027. Du weißt: Danach brauchst du eine neue Finanzierung, um die Restschuld weiter abzutragen.
Die Bank bietet dir an, schon 2025 ein Forward-Darlehen abzuschließen – also zwei Jahre im Voraus. Dieses Darlehen startet dann exakt im Januar 2028, aber der Zinssatz wird jetzt schon fix gemacht.
Natürlich gibt es dafür einen kleinen Zinsaufschlag (z. B. 0,1 % pro Vorlaufmonat). Aber verglichen mit dem Risiko stark steigender Zinsen, ist das oft ein fairer Deal.


Vor- und Nachteile ehrlich betrachtet

Vorteile:

  • Absolute Zinssicherheit für die Zukunft
  • Planungssicherheit bei den monatlichen Raten
  • Schutz vor steigenden Marktzinsen

Nachteile:

  • Bei fallenden Zinsen bleibst du auf dem höheren Zinssatz sitzen
  • Zinsaufschläge verteuern die Finanzierung etwas
  • Frühzeitige Bindung – weniger Flexibilität

Mein Tipp aus eigener Erfahrung

Ich habe selbst vor einigen Jahren ein Forward-Darlehen abgeschlossen, als die Zinsen gerade im Begriff waren zu steigen. Im Nachhinein war es die richtige Entscheidung – ich zahle heute rund 0,7 % weniger, als wenn ich bis zum Ende der Zinsbindung gewartet hätte.

Mein Tipp: Nicht blind unterschreiben, sondern unbedingt mehrere Angebote einholen. Unterschiedliche Banken kalkulieren die Zinsaufschläge sehr verschieden. Da lohnt sich der Vergleich richtig!


Für wen lohnt sich das 2025 besonders?

  • Für alle, deren Zinsbindung in den nächsten 1–5 Jahren ausläuft
  • Bei hohen Restschulden, wo schon kleine Zinsänderungen große Summen ausmachen
  • Für sicherheitsorientierte Käufer, die feste Zahlen statt Risiken wollen

Das Forward-Darlehen ist kein Produkt für Zocker oder kurzfristige Denker, sondern für Menschen, die Sicherheit schätzen und lieber heute schon wissen, was sie morgen zahlen. 2025, in einem Umfeld mit vielen Unsicherheiten, ist das Thema aktueller denn je.


Interhyp Immobilienkredit im Test – meine Erfahrungen und Tipps für die beste Baufinanzierung

Als ich das erste Mal über Interhyp gestolpert bin, dachte ich ehrlich gesagt: „Noch so ein Online-Portal, das groß verspricht und am Ende doch nix bringt.“ Aber dann hab ich mich intensiver damit beschäftigt, Angebote eingeholt und letztlich sogar meine letzte Finanzierung über Interhyp abgewickelt. Heute erzähle ich dir ganz genau, wie das abläuft, worauf du achten musst und ob es sich lohnt, Interhyp für deinen Immobilienkredit zu nutzen.

Wie Interhyp eigentlich funktioniert

Das Geschäftsmodell ist simpel: Interhyp ist kein klassischer Kreditgeber, sondern ein Vermittler. Bedeutet: Du schließt nicht direkt bei Interhyp den Kredit ab, sondern die vergleichen für dich die Angebote von über 400 Banken, Sparkassen und Versicherungen.
Klingt erstmal nach viel – und das ist es auch. Ich habe damals Angebote von Regionalbanken, großen Playern wie ING oder Commerzbank und sogar kleineren Versicherern bekommen. Ohne Interhyp hätte ich für diese Auswahl Wochen gebraucht.

Mein Ablauf bei Interhyp – Schritt für Schritt

  1. Online-Anfrage gestellt – in weniger als 10 Minuten hatte ich meine Eckdaten eingetragen (Kaufpreis, Einkommen, Eigenkapital).
  2. Telefonat mit einem Berater – das war überraschend angenehm. Kein typisches Verkaufsgespräch, sondern wirklich eine Beratung, bei der meine Fragen im Vordergrund standen.
  3. Angebote erhalten – innerhalb von zwei Tagen lagen mir konkrete Zinsangebote vor. Und die Unterschiede waren krass: zwischen dem besten und schlechtesten Angebot lagen fast 0,5 % Zinsunterschied.
  4. Vertragsabschluss – letztlich habe ich mich über Interhyp für ein Angebot einer überregionalen Bank entschieden, weil dort die Sondertilgungen am flexibelsten waren.

Die Vorteile, die mir besonders aufgefallen sind

  • Zeitersparnis: Ich musste nicht 10 Banken einzeln abklappern.
  • Transparenz: Alle Angebote kamen schwarz auf weiß, kein „wir schauen mal, ob wir was machen können“.
  • Flexibilität: Ich konnte mit den Banken über Sondertilgungen, Tilgungssätze und Zinsbindungen verhandeln – und Interhyp hat das für mich moderiert.

Wo die Schwächen liegen

Klar, es gibt auch Punkte, die nicht perfekt waren.

  • Beratung variiert je nach Person: Bei meinem ersten Gespräch hatte ich einen Berater, der eher oberflächlich wirkte. Beim zweiten Mal war es deutlich besser.
  • Viele Anrufe: Gerade zu Beginn kamen mehrere Rückrufe, um Details zu klären. Wer telefonieren nicht mag, könnte das nervig finden.

Lohnt sich Interhyp wirklich?

Für mich war die Antwort klar: Ja. Ohne Interhyp hätte ich vermutlich ein Standardangebot meiner Hausbank genommen – und über die Jahre zehntausende Euro mehr bezahlt. Besonders in Zeiten, in denen die Zinsen steigen, ist ein schneller und transparenter Vergleich Gold wert.
Wenn du gerade überlegst, wie du den besten Immobilienkredit findest, dann probier Interhyp aus. Du gehst kein Risiko ein, weil die Beratung für dich kostenlos ist, und du bekommst einen Marktüberblick, den du alleine kaum schaffen würdest.
Ich sage’s mal so: Hätte ich Interhyp schon bei meinem allerersten Immobilienkredit genutzt, ich hätte mir wahrscheinlich einige graue Haare gespart – und ein paar Urlaube mehr leisten können.


Alex
(Der Typ, der inzwischen lieber auf transparente Vergleiche setzt, statt sich nur auf die Hausbank zu verlassen.)


Immobilienkredit ohne Eigenkapital – Chance oder Schuldenfalle?

Ich werde oft gefragt, ob es heutzutage überhaupt noch möglich ist, eine Immobilie komplett ohne Eigenkapital zu finanzieren. Und ja – es ist möglich. Aber, und das sage ich gleich vorweg, es ist nicht für jeden die beste Lösung. Ich habe in den letzten Jahren einige Fälle begleitet, wo es sehr gut funktioniert hat – und leider auch ein paar, bei denen es ziemlich schiefging.


Was bedeutet „ohne Eigenkapital“ eigentlich?

Normalerweise verlangen Banken, dass man mindestens 10–20 % des Kaufpreises plus die Nebenkosten (Notar, Grunderwerbsteuer, Makler) selbst aufbringt. Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro wären das schnell mal 60.000 Euro oder mehr.
Bei einer 100%- oder 110%-Finanzierung übernimmt die Bank aber den kompletten Kaufpreis – und manchmal sogar die Kaufnebenkosten. Heißt: Du startest bei null, musst aber ab dem ersten Tag die komplette Schuldenlast tragen.


Warum Banken das trotzdem machen

Die Zinsen für solche Vollfinanzierungen sind fast immer höher, weil das Risiko für die Bank steigt. Sollte die Immobilie an Wert verlieren oder du zahlst nicht mehr, kann die Bank ihr Geld nur schwer wieder reinholen.

Trotzdem gibt es Banken, die das anbieten, weil:

  • Sie langfristig an dir verdienen (mehr Zinsen)
  • Sie die Immobilie als Sicherheit haben
  • Manche gezielt auf jüngere Käufer setzen, die noch kein Eigenkapital haben

Mein eigenes Fazit aus Gesprächen mit Banken

Ich habe festgestellt:

  • Wenn du sehr gute Bonität hast (hohes, sicheres Einkommen, keine negativen Schufa-Einträge), dann stehen die Chancen deutlich besser.
  • Auch wenn du einen stabilen Beruf hast (Beamte, Ärzte, Ingenieure), sind Banken oft verhandlungsbereiter.
  • Ohne gutes Einkommen geht’s fast nur, wenn eine zusätzliche Sicherheit (z. B. Bürgschaft, Zweite Immobilie) vorhanden ist.

Risiko vs. Chance – ehrlich betrachtet

Vorteile:

  • Du kannst sofort kaufen, ohne jahrelang zu sparen
  • Du sicherst dir eventuell noch günstige Kaufpreise, bevor sie weiter steigen
  • Du bleibst flexibel, weil dein Eigenkapital nicht gebunden ist

Nachteile:

  • Höhere Zinsen und längere Laufzeit
  • Höheres Risiko bei Wertverlust der Immobilie
  • Die monatliche Belastung ist deutlich größer

Ein Rechenbeispiel aus der Praxis

Nehmen wir wieder 300.000 Euro Kaufpreis.

Mit 20 % Eigenkapital (60.000 €):

  • Kredit: 240.000 €
  • Zins: 3,2 %
  • Monatliche Rate (2 % Tilgung): ca. 1.040 €

Ohne Eigenkapital (300.000 € Kredit):

  • Zins: 3,8 %
  • Monatliche Rate (2 % Tilgung): ca. 1.425 €

Unterschied: Jeden Monat 385 € mehr – und das über Jahrzehnte.


Wann ich persönlich „Ja“ sagen würde

Ich würde einen Immobilienkredit ohne Eigenkapital nur in Betracht ziehen, wenn:

  1. Das Einkommen hoch und langfristig sicher ist
  2. Die Immobilie in einer wertstabilen oder wachsenden Lage liegt
  3. Die Zinsen fix über viele Jahre festgeschrieben werden (um das Risiko von Zinsschocks zu minimieren)
  4. Ein Plan für Sondertilgungen besteht, um die Restschuld schneller zu senken

Mein kleiner Tipp

Wenn du darüber nachdenkst, mach zuerst einen realistischen Haushaltsplan. Setz die Kreditrate etwas höher an, als du denkst – und prüfe, ob du sie trotzdem locker tragen kannst.
Und: Hol dir immer mindestens drei Angebote von verschiedenen Banken. Die Unterschiede können bei 100%-Finanzierungen riesig sein.