Category: Eigenheim

Bitumen statt Ziegel aufs Dach!

Von Autor, 3. September 2010 17:59

Ein nicht zu unterschätzender Faktor der hohen Kosten beim Bau eines Hauses ist die Entscheidung für ein Ziegeldach. Fast alle Deutschen Häuslebauer sehen ein Dach mit den hier üblichen Dachziegeln als nicht zu ändernde Prämisse an. Dabei gibt es längst Alternativen, die nur ein Zehntel des Preises kosten, die für ein Schindelgedecktes Dach verlangt werden. Die 1955 hier eingeführten Bitumenschindeln - ein isolierender und leicht Formbarer Kunststoff – hat sich seit Jahrzehnten in Deutschland bewährt. In Nordamerika, wo diese Art der Dachbedeckung selbstverständlich ist, sind 90 Prozent aller Häuser mit Bitumenschindeln bedeckt. In Deutschland gibt es diese mittlerweile in allen möglichen Formen und Farben, da der Kunststoff sehr flexibel ist. Besonders wer mit kleinem Budget auskommen muss tut gut daran, sich vor der Entscheidung über die Dachbedeckung über alle vorhandenen Alternativen zu informieren.

Die Grunderwerbsteuer wird in den Ländern deutlich angehoben

Von Autor, 3. September 2010 17:55

Anders als erwartet, wird die Grunderwerbsteuer in den Bundesländer deutlich angehoben. Somit wird es in Zukunft deutlich schwieriger sich ein Eigenheim zu leisten. Bis September 2006 hatte die Bundesregierung den Grunderwerbsteuersatz einheitlich mit 3,5 Prozent festgelegt. Seither dürfen aber die einzelnen Bundesländer, denen die Steuer zufließt, die Höhe individuell bestimmen. “Damals war erwartet worden, dass die Länder im Wettbewerb um Neubürger und Unternehmen die Grunderwerbsteuer senken würden“, sagt Stefan Walter, Geschäftsführer des Eigentümerverbands Haus & Grund. Jetzt jedoch geschieht das Gegenteil. “Es ist zu befürchten, dass fast alle übrigen Länder folgen werden, um ihre Kassenlage aufzubessern“, sagt Walter. Nachdem die Länder Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt die Grunderwerbsteuer von 3,5 auf 4,5 Prozent bereits erhöht haben. Doch das ist noch nicht die Spitze. An die Spitze kommen die Länder Brandenburg und Schleswig-Holstein. Diese wollen bis 2011 auf satte 5,0 Prozent anheben. Anhand dieser Zahlen lässt sich leicht errechnen, wie sich die Steuererhöhung für einen Käufer bemerklich macht. Einzig verschont bleiben wahrscheinlich Bayern und Baden-Würtenberg. Die Haushalte stehen im Gegensatz zu den anderen Bundesländern nicht so tief in den negativen Zahlen. Aber egal ob nicht alle die gleichen Prozentzahlen bei der Grunderwerbsteuer haben, es ist in den meisten Augen eine Frechheit.

Die Sanierung eines Daches bei Photovoltaikanlagenbau kann steuerlich abgesetzt werden

Von Autor, 19. August 2010 00:13

Ein Unternehmer klagte auf Vorsteuerabzug für die Sanierung eines asbesthaltiges Dach. Das FG Nürnberg(Urteil vom 29.9.2009, Az. 2 K 784/2009, EFG 2010 S. 833) gab dem Unternehmer Recht. Doch eine klare Linie ist nicht erkennbar. Bisher entschieden die Richter immer anders. Der Vorsteuerabzug für Kosten der Dachsanierung im Zusammenhang mit der Installation einer Photovoltaikanlage wirft schwierige umsatzsteuerliche Fragen auf. Im vorliegenden Fall handelte es sich um die Sanierung eines Daches, das früher ein landwirtschaftlich genutztes Stallgebäude war. Für die vorbereiteten Arbeiten zum Aufbau der neuen Photovoltaikanlage wurden Arbeiten auf Rechnung verrichtet, die er als einen Vorsteuerabzug in Höhe von 6.472 Euro gegenüber dem Finanzamt geltend machen wollte. Dies aber lehnte das Finanzamt ab. Die Kosten der Dachsanierung sah es als nicht abziehbare Erhaltungsaufwendungen des Gebäudes an. Doch nach der Klage und dem daraus resultierenden Urteil musste das Finanzamt dem Unternehmer den Vorsteuerabzug anerkennen. Die Gründe für die Richter waren:

  • Der Gesetzgeber verbietet die Montage von Fotovoltaikanlagen auf Asbestzementdächern. Ein Verstoß gegen dieses Verbot stellt eine Straftat dar.
  • Die Asbestsanierung darf nur durch eine Fachfirma erfolgen.
  • Die Dachsanierung wäre ohne die Errichtung der Anlage nicht notwendig gewesen. Ein Gutachten einer Firma zur Haltbarkeit des alten Eternitdaches lag vor.
  • Durch die Dacherweiterung entstand kein zusätzlicher Wohn-, Nutz- oder Abstellraum und
  • Der wirtschaftliche Zusammenhang zwischen der Dachsanierung und den Erweiterungsarbeiten mit der unternehmerischen Tätigkeit als Solarstromerzeuger war praktische gegeben.

Doch in anderer Hinsicht könnte eine Dachsanierung nicht als Vorsteuerabzug gewährt werden, wenn es sich dabei um eine nicht notwendige Reparaturarbeit handelt.

Aktuell immer noch niedriger Bauzins!

Von Autor, 18. August 2010 19:15

Aufgrund der sich hinziehenden Finanzkrise, hat Deutschland aktuell ein sehr niedriges Bauzinsniveau. Aus teils unbegründeter Angst vor einem Verlust des Geldes durch den eventuellen Zusammenbruch der Banken, investieren viele Anleger in Gold, Pfandbriefe oder Immobilien. Wer plant, in naher Zukunft selber zu bauen oder eine Immobilie zu erwerben, sollte schnell handeln. Denn aktuell liegen die Zinsen für Baudarlehen schon zwischen 2,5 bis 3 Prozent. Dabei ist es sinnvoll, auf eine langfristige Tilgung des Darlehens mit einer Zinsbindung zu setzen. Allerdings sind Banken auch wegen der Finanzkrise vorsichtiger geworden. Ohne einen angemessenen Anteil Eigenkapital vorweisen zu können, ist es heute sehr schwierig überhaupt einen Kredit zu bekommen. Erfüllt man diese Voraussetzung, wäre es jedoch ein Fehler, das erstbeste Angebot anzunehmen. Es sind gerade die Details, die langfristigen einen Unterschied von mehreren Zehntausend Euro ausmachen können. Deshalb ist es nur zu empfehlen, sich vorab möglichst umfangreich zu informieren und viele Angebote zu vergleichen.

Demografischen Wandel – Immobilienpreise werden stark sinken

Von Autor, 11. August 2010 15:48

Laut Nachricht von t-online.de mit Berufung auf einer Studie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), werden Immobilien-Verkäufer in Zukunft nur noch ein Viertel des heutigen Preises für Immobilien erhalten. So könnten die Eigenheimpreise durch den demografischen Wandel in den kommenden vier Jahrzehnten drastisch zurück gehen.

Für die Studie legte das BIZ die Immobilienpreise von 22 Industriestaaten aus dem Zeitraum von 1970 bis 2009 zugrunde. In dieser Zeit gab es durch starke Geburtenjahrgänge einen „Rückenwind“ für den Immobilien-Markt. Die rückläufigen Geburtenzahlen in Deutschland führen jetzt allerdings zu einem „Gegenwind“, was die Preise zukünftig in den Keller bringen kann.

Schon jetzt zeigt sich, dass es immer mehr Familien gibt, die anstatt der Wohnung ein Haus bevorzugen. Durch immer häufiger werdende prikäre Arbeitsverhältnisse wird es aber immer schwieriger langfristig eine Immobilie ab zu bezahlen. Die Preise werden für den Käufer eines Eigenheims in Zukunft jedoch lukrativer sein.