Es gibt viele Gründe, die für den Erwerb einer Immobilie zur Eigennutzung spricht. Besonders ein eigenes Haus bringt oft einen hohen Gewinn an Lebensqualität mit sich. Man hat weniger Ärger mit Nachbarn und muss auch selbst weniger Rücksicht auf andere nehmen. Dazu kommt, dass der immer wieder aufkommende Ärger mit Vermietern weg fällt, der oft durch Sparmaßnahmen wie fehlende rechtzeitige Reparatur von Heizungs- und Sanitäranlagen für viel Rennerei und Stress sorgt. Leider ist gerade die Finanzierung eines eigenen Hauses immer schwieriger zu bewältigen. Für viele Menschen kommen, wenn überhaupt, nur Eigentumswohnungen in Frage. Allerdings liegt das nicht selten an den falschen Vorstellungen, die so viele Deutsche mit einem Haus verbinden. Es gibt durchaus auch hier die Möglichkeit günstig ein neues Haus zu bauen, wenn man nicht den gängigen Maßstäben folgt. So bieten mehrere Bauunternehmer Holzhäuser an, die in Sicherheit und Komfort den üblichen Steinhäusern nicht nachstehen. Dabei sind Preise ab 90.000 Euro für ein Haus mit einer Wohnfläche von 100 Quadratmeter keine Seltenheit. Hier lohnt es sich wie so oft, sich zuerst einmal einen Überblick über die gesamte Angebotspalette zu verschaffen bevor man sich entscheidet. Vorteilhaft ist außerdem, dass bei einem günstigeren Haus die Rückzahlung des Kredites innerhalb von 10 bis 15 Jahren erfolgt sein kann und man nicht bis zur Rente auf einen großen Teil seines Einkommens verzichten muss.
Wie die Rheinische Post mitteilt, wird der Versicherungskonzern Allianz insgesamt 80 Immobilien-Objekte vom Discounter Aldi Süd kaufen. Aldi wird die Gebäude, die in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz stehen, langfristig von der Allianz zurück mieten. Über den Preis der Objekte wollte sich der Konzern nicht äußern, jedoch gehen Experten von einem Quadratmeterpreis von 1000 bis 1500 Euro aus, so RP-Online weiter. Bei einer durchschnittlichen Größe von 900 Quadratmetern je Gebäude, kommt der Endbetrag für alle Immobilien auf einen Wert von rund 72 bis 108 Millionen Euro.
Der Finanzkonzern investiert in den nächsten Jahren intensiv auf dem Immobilienmarkt und wird voraussichtlich 15 Milliarden Euro dafür ausgeben. Die Allianz will damit ihren Kunden sichere und lukrative Renditen schaffen.
Ein Unternehmer klagte auf Vorsteuerabzug für die Sanierung eines asbesthaltiges Dach. Das FG Nürnberg(Urteil vom 29.9.2009, Az. 2 K 784/2009, EFG 2010 S. 833) gab dem Unternehmer Recht. Doch eine klare Linie ist nicht erkennbar. Bisher entschieden die Richter immer anders. Der Vorsteuerabzug für Kosten der Dachsanierung im Zusammenhang mit der Installation einer Photovoltaikanlage wirft schwierige umsatzsteuerliche Fragen auf. Im vorliegenden Fall handelte es sich um die Sanierung eines Daches, das früher ein landwirtschaftlich genutztes Stallgebäude war. Für die vorbereiteten Arbeiten zum Aufbau der neuen Photovoltaikanlage wurden Arbeiten auf Rechnung verrichtet, die er als einen Vorsteuerabzug in Höhe von 6.472 Euro gegenüber dem Finanzamt geltend machen wollte. Dies aber lehnte das Finanzamt ab. Die Kosten der Dachsanierung sah es als nicht abziehbare Erhaltungsaufwendungen des Gebäudes an. Doch nach der Klage und dem daraus resultierenden Urteil musste das Finanzamt dem Unternehmer den Vorsteuerabzug anerkennen. Die Gründe für die Richter waren:
- Der Gesetzgeber verbietet die Montage von Fotovoltaikanlagen auf Asbestzementdächern. Ein Verstoß gegen dieses Verbot stellt eine Straftat dar.
- Die Asbestsanierung darf nur durch eine Fachfirma erfolgen.
- Die Dachsanierung wäre ohne die Errichtung der Anlage nicht notwendig gewesen. Ein Gutachten einer Firma zur Haltbarkeit des alten Eternitdaches lag vor.
- Durch die Dacherweiterung entstand kein zusätzlicher Wohn-, Nutz- oder Abstellraum und
- Der wirtschaftliche Zusammenhang zwischen der Dachsanierung und den Erweiterungsarbeiten mit der unternehmerischen Tätigkeit als Solarstromerzeuger war praktische gegeben.
Doch in anderer Hinsicht könnte eine Dachsanierung nicht als Vorsteuerabzug gewährt werden, wenn es sich dabei um eine nicht notwendige Reparaturarbeit handelt.
Aufgrund der sich hinziehenden Finanzkrise, hat Deutschland aktuell ein sehr niedriges Bauzinsniveau. Aus teils unbegründeter Angst vor einem Verlust des Geldes durch den eventuellen Zusammenbruch der Banken, investieren viele Anleger in Gold, Pfandbriefe oder Immobilien. Wer plant, in naher Zukunft selber zu bauen oder eine Immobilie zu erwerben, sollte schnell handeln. Denn aktuell liegen die Zinsen für Baudarlehen schon zwischen 2,5 bis 3 Prozent. Dabei ist es sinnvoll, auf eine langfristige Tilgung des Darlehens mit einer Zinsbindung zu setzen. Allerdings sind Banken auch wegen der Finanzkrise vorsichtiger geworden. Ohne einen angemessenen Anteil Eigenkapital vorweisen zu können, ist es heute sehr schwierig überhaupt einen Kredit zu bekommen. Erfüllt man diese Voraussetzung, wäre es jedoch ein Fehler, das erstbeste Angebot anzunehmen. Es sind gerade die Details, die langfristigen einen Unterschied von mehreren Zehntausend Euro ausmachen können. Deshalb ist es nur zu empfehlen, sich vorab möglichst umfangreich zu informieren und viele Angebote zu vergleichen.
Es ging durch die Medien, da es spektakulär ist. Der Millionär Karl Rabeder möchte mit seinem derzeitigen Leben abschließen und wieder ein normales führen. Daher trennt er sich von seinem Hab und Gut. Neben den bislang bereits verkauften Luxus-Limousinen, Segelflugzeugen und einem Ferienhaus in Südfrankreich, wollte Rabeder auch seine Luxusvilla in Österreich mit angeschlossenem Wellnessbereich und Natur-Swimmingpool veräußern. Dazu rief er zu einer Verlosung auf. Für gerade einmal 99,- Euro konnte ein Los erworben werden. Eine Frau aus Bayern ist die glückliche Gewinnerin. Den Erlös von 2,2 Millionen Euro will der Millionär in seine Organisation MyMicroCredit investieren, die Kleinstkredite an arme Menschen in Südamerika vergibt.